Jan-Eric Reismann

Zwiebelkuchen vom Blech

Von Jan-Eric Reismann · · Backen und Brot

Zwiebelkuchen vom Blech mit goldbrauner Oberfläche und Kümmel, ein Stück ist herausgeschnitten

Zwiebelkuchen ist bei uns immer noch ein Spätsommergericht, obwohl es dafür keinen Grund gibt. Nikolas hat mir den Fehler gezeigt, den ich jahrelang gemacht habe. Die Zwiebeln müssen vollständig auskühlen, bevor der Guss dazukommt, sonst wird die Masse körnig.

Gang
Hauptgericht
Portionen
1 Blech, etwa 12 Stücke
Arbeitszeit
35 Min
Gesamtzeit
2 Std 10 Min
Schwierigkeit
mittel

Zutaten

Für 1 Blech, etwa 12 Stücke

Zubereitung

  1. Hefe in der lauwarmen Milch auflösen. Mit Mehl, weicher Butter und Salz zu einem glatten Teig kneten, etwa 8 Minuten.
  2. Teig abgedeckt an einem warmen Ort 45 Minuten gehen lassen, bis er sich sichtbar vergrößert hat.
  3. Zwiebeln halbieren und in feine Streifen schneiden. Speck klein würfeln.
  4. Speck im Butterschmalz auslassen, dann die Zwiebeln dazugeben und bei mittlerer Hitze 20 Minuten weich dünsten. Sie sollen glasig werden und nicht braun.
  5. Zwiebeln vom Herd nehmen und vollständig abkühlen lassen. Das ist wichtig, sonst gerinnt der Guss.
  6. Ofen auf 200 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen. Teig auf dem gefetteten Blech ausrollen und einen kleinen Rand hochziehen.
  7. Schmand mit Eiern, Salz und Pfeffer verrühren und unter die kalten Zwiebeln mischen.
  8. Masse auf dem Teig verteilen, mit Kümmel bestreuen und 35 bis 40 Minuten backen, bis die Oberfläche goldbraun ist.
  9. Vor dem Schneiden 10 Minuten stehen lassen.

Tipps

Die Zwiebeln müssen wirklich kalt sein, bevor Schmand und Ei dazukommen. Warm gerinnt der Guss und wird beim Backen körnig.

Weniger Zwiebeln als angegeben lohnt nicht. Sie fallen stark zusammen, und ein dünn belegter Zwiebelkuchen schmeckt vor allem nach Teig.

Dazu passt

Mehr davon gibt es unter Backen und Brot oder in der Rezeptübersicht.