Jan-Eric Reismann

Linsensuppe

Von Jan-Eric Reismann · · Suppen und Eintöpfe

Der Klassiker, an dem ich am längsten herumprobiert habe. Nikolas’ Trick dabei ist banal und hat trotzdem alles geändert. Salz und Essig kommen erst ganz am Schluss dazu, vorher bleiben die Linsen bissfest, egal wie lange sie kochen.

Gang
Hauptgericht
Portionen
4 Portionen
Arbeitszeit
20 Min
Gesamtzeit
1 Std 10 Min
Schwierigkeit
einfach

Zutaten

Für 4 Portionen

Zubereitung

  1. Linsen in ein Sieb geben und kalt abspülen. Einweichen muss man Tellerlinsen nicht.
  2. Zwiebel würfeln, Karotten und Sellerie in kleine Würfel schneiden, Lauch in Ringe.
  3. Öl in einem großen Topf erhitzen, Zwiebel 3 Minuten dünsten, dann das restliche Gemüse dazugeben und 5 Minuten mitbraten.
  4. Linsen und Lorbeerblätter dazugeben, mit der Brühe aufgießen und aufkochen.
  5. Bei kleiner Hitze 30 Minuten zugedeckt köcheln lassen. Noch nicht salzen.
  6. Kartoffeln schälen, würfeln und weitere 15 Minuten mitkochen, bis Linsen und Kartoffeln weich sind.
  7. Lorbeerblätter herausnehmen. Jetzt erst mit Salz, Pfeffer und dem Essig abschmecken.

Tipps

Salz und Säure erst am Ende. Linsen bleiben hart, wenn sie von Anfang an in salzigem oder saurem Wasser kochen. Das war jahrelang mein Fehler.

Wer es sämiger mag, nimmt zwei Kellen Suppe heraus, püriert sie und rührt sie wieder unter. Das ist besser als Mehl.

Dazu passt

Mehr davon gibt es unter Suppen und Eintöpfe oder in der Rezeptübersicht.