Jan-Eric Reismann

Kartoffelpuffer

Von Jan-Eric Reismann · · Alltagsküche

Kartoffelpuffer sind eigentlich einfach und gehen trotzdem oft schief. Bei mir waren sie jahrelang labberig. Der ganze Unterschied liegt im Ausdrücken und darin, dass man die abgesetzte Stärke nicht wegkippt.

Gang
Hauptgericht
Portionen
3 Portionen, etwa 12 Stück
Arbeitszeit
25 Min
Gesamtzeit
45 Min
Schwierigkeit
mittel

Zutaten

Für 3 Portionen, etwa 12 Stück

Zubereitung

  1. Kartoffeln schälen und auf der groben Seite der Reibe in eine Schüssel reiben. Zwiebel dazureiben, sie verhindert, dass die Masse braun wird.
  2. Die Masse portionsweise in ein sauberes Küchentuch geben und kräftig ausdrücken. Die Flüssigkeit auffangen.
  3. Die Flüssigkeit 5 Minuten stehen lassen. Unten setzt sich weiße Stärke ab. Das Wasser abgießen und die Stärke zurück in die Kartoffeln geben.
  4. Eier, Mehl, Salz und Muskat untermischen. Die Masse soll feucht sein, aber nicht suppig.
  5. Öl in einer Pfanne erhitzen, es soll den Boden gut bedecken. Die Masse esslöffelweise hineingeben und flach drücken.
  6. Bei mittlerer bis hoher Hitze etwa 4 Minuten pro Seite braten, bis die Ränder dunkelbraun sind.
  7. Auf Küchenpapier abtropfen lassen und sofort essen.

Tipps

Zu wenig ausgedrückt und die Puffer werden weich statt knusprig. Es kommt mehr Wasser heraus, als man denkt, ruhig zweimal nachdrücken.

Die Masse hält nicht. Nach zwanzig Minuten wird sie wässrig und grau, deshalb erst reiben, wenn die Pfanne schon heiß ist.

Dazu passt

Mehr davon gibt es unter Alltagsküche oder in der Rezeptübersicht.